Einzelfallarbeit

Marc Dannemann – B.A. Soziale Arbeit

Mein Name ist Marc Dannemann und ich lebe gemeinsam mit meiner Frau und meiner 3 jährigen Tochter in Berlin Schöneberg. Ich habe 2014 mein Studium der Sozialen Arbeit in meiner Heimatstadt Wolfenbüttel beendet und bin anschließend nach Berlin gezogen. In meinen ersten Berufsjahren habe ich viele Erfahrungen in der Arbeit mit abhängigkeitserkrankten Menschen gesammelt. Aus dieser Zeit habe ich für mich die Erkenntnis gewonnen, dass selbst die vermeintlich schlechtesten Verhaltensweisen oft einen oder mehrere plausible Gründe haben. Daraus hat sich bei mir die Haltung entwickelt, dass ich beispielsweise, Gewalt, Rassismus und Mobbing verurteile, aber ich verurteile nicht den Menschen der dahintersteckt. Stattdessen versuche ich herauszufinden, was die Hintergründe für gewisse Verhaltensweisen sind, um anschließend Alternativen zu erarbeiten. Neben der Suchthilfe habe ich ebenfalls in der ambulanten Jugendhilfe sowohl als Einzelfall- sowie auch als Familienhelfer gearbeitet.

In der Arbeit mit den Jugendlichen war oft eine vertrauensvolle Beziehung der Grundstein für eine erfolgreiche Hilfe. Mich für die Jugendlichen Nahbar zu machen, war dafür oft ein wichtiger Schlüssel, den ich auch heute noch in meine Arbeit einfließen lasse. Seit 2019 arbeite ich als Schulsozialarbeiter bei der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH. Ich bin gerne Schulsozialarbeiter, weil ich in der Arbeit meine fachlichen Kompetenzen mit meinen charakterlichen Eigenschaften optimal verbinden kann. Ich würde mich als humorvollen und emphatischen Menschen bezeichnen, der immer versucht optimistisch zu denken. Deswegen ist mein Lebensmotto „Türen gehen auf! Türen gehen zu!“. Bei allem was ich tue versuche ich meinem Gegenüber stets mit Respekt und möglichst auf Augenhöhe zu begegnen.

Aufgaben

Ich bin seit dem 20.08.2020 an der Birger-Forell-Grundschule tätig und mein Schwerpunkt liegt überwiegend auf der Einzelfallarbeit. Das heißt, dass ich vor allem mit einzelnen Kindern und/oder deren Familien arbeite. Dafür versuche ich in der Regel Termine im Vorhinein zu vereinbaren. Außerdem biete ich dreimal täglich offene Sprechstunden für die Schüler*innen an.

 Themenschwerpunkte meiner Arbeit sind:

  • Konfliktlösung
  • Umgang mit negativen Gefühlen wie z.B. Wut, Trauer, Angst, Einsamkeit etc.
  • Krisenintervention
  • Kinderschutz u.a.
  • häusliche Gewalt
  • sexueller Missbrauch
  • Erziehungsberatung
  • Mobbing (in Kooperation mit zwei Kolleginnen, die eine zertifizierte Ausbildung zum Thema Mobbing gemacht haben)
  • Prävention von Schuldistanz
  • Soziale Kompetenzförderung
  • Gewalt- und Suchtprävention

Für mich ist ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit, dass ich weiß, dass ich nicht in all diesen Themen Experte sein muss und auch nicht auf alle Fragen eine Antwort habe. Deswegen ist mir eine enge Kooperation mit schulexternen Stellen wichtig. Externe Kooperationspartner sind beispielsweise:

  • Jugendamt
  • SiBUZ
  • Diverese Beratungsstellen
  • Schulpsychologie
  • Kinder- und Jugendpsychologen-/psychiater
  • Polizei (Prävention)
  • uvm.

Elternarbeit

Ich bin in meiner Tätigkeit als Schulsozialarbeiter nicht nur für die Kinder und das Kollegium da. Auch für Sie, liebe Eltern, bin ich gerne ein Ansprechpartner, ein offenes Ohr, ein Berater oder vielleicht auch einfach mal nur ein Kummerkasten. Wichtig ist für Sie, dass ich der Schweigepflicht unterliege. Das bedeutet, dass ich die Dinge, über die wir sprechen, vertraulich behandle.

Gerne können sie mich per Mail kontaktieren und wir vereinbaren einen Gesprächstermin. Diesen können wir entweder vor Ort in der Schule oder alternativ auch gerne per Telefon oder Videokonferenz machen.